Bilder von vermüllten Stränden und Tieren denen Platikhalme in den Atemwegen stecken, haben uns dazu bewogen, möglichst viel Plastik aus dem Hotel und der Gastronomie zu verbannen.
In einem ersten Schritt werden wir zum 1.Oktober 2018 auf sämtliche Strohhalme (immerhin ca. 10.000 pro Jahr) verzichten. Darüberhinaus werden ebenfalls Rührstäbchen, Kaffee-to-go Becher, Plastikdeckel, Plastiktüten und Kaffekekse in Plastikverpackung abgeschafft. Ein Trinkröhrchen aus Glas als Ersatz für die Plastikhalme wird gerade getestet.

Ich denke aber, dass unser Cocktails und die Limo auch ohne Strohhalm genauso gut schmecken wird wie bisher“, so Joachim Kastner, Geschäftsführer von Schloss Burgellern: “Auch wenn bei uns der gesamte Müll in der Müllverbrennung landet müssen wir dennoch mit gutem Beispiel vorangehen. Aber wir machen das auch für unsere heimischen Tiere. So haben wir bereits in Vogelnestern in unserem Schlosspark Strohhalme und Kunststoff als Baummaterial gefunden.

Der Verzicht auf Kunststoff ist in der Hotellerie und Gastronomie eine große Herausforderung. Zum einen spielt die Hygiene natürlich eine große Rolle, aber auch gesetzliche Auflagen. Darüberhinaus werden durch die Industrie viele Produkte einzeln verpackt um größere Gewinnspannen zu erzielen. Gerade auf dem Frühstücksbuffet findet man meistens einzeln verpackte Butter, Marmelade oder Wurst.

Im Schloss Burgellern arbeiten wir hier schon seit Jahren an einem plastikfreien Frühstück. Dies ist uns bis auf eine Ausnahme gelungen: die beliebte Nutella. Aber auch hier arbeiten wir an einer alternativen Lösung.